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Kommunale Abwassertechnik

Abwasserbehandlung in Kläranlagen – präventiv statt reaktiv

lipasanF® unterstützt die mikrobielle Fettspaltung an Hotspots wie Zuläufen, Fettschächten und Pumpwerken. So können Ablagerungen und Sielhäute reduziert werden – und damit auch Bedingungen, unter denen Schwefelwasserstoff (H₂S) entsteht.

Kurz erklärt

Der Fokus liegt auf Prävention und Routine statt reaktiver Einsätze:

  • Fettschichten/Sielhäute an Hotspots biologisch „in Bewegung“ bringen
  • H₂S-Risiko, Geruch und Korrosionsdruck an kritischen Stellen senken
  • Reinigungs- und Entsorgungsaufwand planbarer machen

Hinweis: Wirkungen sind objektabhängig (Hydraulik, Temperatur, Lastgang). Wir empfehlen eine Pilotphase mit Monitoring.

Abwasserbehandlung – Kläranlage und Leitungsnetz

Hotspots im Blick

Zuläufe, Pumpwerke und Fettschächte sind typische Bereiche, in denen sich Fette ablagern und H₂S entstehen kann.

Hotspots
Zulauf, Fettschacht, Pumpwerk
H₂S-Risiko
Geruch & Korrosion reduzieren
Planbar
Routine statt Notdienst
Biologisch
ohne klassische Chemie

Keine Leistungsversprechen: Die Auslegung erfolgt objektspezifisch (Dosierpunkte/Intervalle/Mengen).

Warum es in Abwassersystemen teuer und unangenehm wird

Fette und organische Beläge bilden Schichten (z. B. Sielhaut). Darunter können anaerobe Bedingungen entstehen – ein Nährboden für Sulfatreduktion und H₂S. Das führt zu Geruch, Korrosion und hohem Aufwand.

Typische Ursachen

  • Fett- und Belagsbildung an ruhigen/kalten Zonen und in Schächten
  • Sielhaut deckt ab → Sauerstoffmangel → anaerobe Prozesse
  • Sulfatreduktion → Sulfid/H₂S (Geruch & Materialangriff)
  • Ablagerungen verengen Querschnitte und belasten Pumpbetrieb

Typische Folgen

  • Geruchsbelästigung, Beschwerden und Sicherheitsrisiken
  • Korrosion (z. B. mikrobiell beeinflusst) und Sanierungsdruck
  • Unplanbare Einsätze: Spülung, Räumung, Saugwagen, Stillstände

Viele Maßnahmen wirken symptomatisch (Spülung/Mechanik). Prävention setzt früher an: an der Fett-/Belagsbasis und an den Hotspots.

Die Lösung: lipasanF® – biologisch, präventiv, routinierbar

lipasanF® unterstützt die mikrobielle Fettspaltung. Ziel ist, Fettbeläge zu destabilisieren und in biologisch verwertbare Zwischenprodukte zu überführen – bevor stabile Schichten und anaerobe Zonen dominieren.

So wirkt es im System

In Hotspots kann eine regelmäßige Dosierung helfen, Fettdepots und Sielhäute zu reduzieren – und damit Bedingungen, die H₂S begünstigen.

  • Fett wird in kleinere Bestandteile überführt (Lipolyse)
  • Beläge werden „weicher“/beweglicher → weniger Anhaftung
  • Weniger anaerobe Zonen → weniger H₂S-Potenzial

So starten wir (Pilotphase)

Objektbezogen statt Standard-Rezept: Wir definieren Dosierpunkte, Mengen und Intervalle anhand der realen Bedingungen.

  1. 1 Hotspot-Check: Zuläufe, Pumpwerk, Schächte, Leitungsabschnitte
  2. 2 Dosierkonzept: Punkte, Intervalle, Verdünnung, Zeitfenster
  3. 3 Pilotphase 4–6 Wochen mit Monitoring und Feintuning
  4. 4 Regelbetrieb: Routine-Dosierung + einfache Kontrollen

Dosierung bevorzugt in Ruhezeiten, damit Einwirkzeit genutzt wird.

Warum umstellen

Ziel ist nicht „Wunderwirkung“, sondern die Reduktion von Hotspot-Stress und die Stabilisierung von Wartungsabläufen.

  • Weniger Notfalleinsätze und weniger „Überraschungen“
  • Angenehmere Umgebung durch geringere Geruchslast
  • Materialschonender Ansatz ohne aggressive Chemikalien

Hinweis: Ergebnisse hängen von Lastgang, Temperatur, Hydraulik und Objektgeometrie ab. Wir empfehlen objektbezogene Auslegung und Monitoring.

ROI & Betriebssicherheit

Präventive Routinen können reaktive Kosten (Saugwagen, Räumung, Störungen) in planbarere Budgets überführen. In Referenzen wird vor allem die Entlastung im Alltag betont: weniger manuelle Arbeit, weniger Entsorgung, weniger Stress an Hotspots.

Was sich im Alltag verändert

Wenn Fettbeläge und Schwimmdecken zurückgehen, werden Räumungen seltener und Abläufe ruhiger.

  • Weniger manuelle Räumung in Fettschächten/Hotspots
  • Weniger Saugwagen- und Entsorgungsfahrten (objektabhängig)
  • Mehr Prozessstabilität im Pumpbetrieb

Sicherheit & Nachhaltigkeit

H₂S ist nicht nur ein Geruchsthema, sondern auch ein Sicherheits- und Materialthema. Prävention kann Risiken reduzieren.

  • Geringere H₂S-Potenziale an kritischen Punkten
  • Weniger Korrosionsdruck und Sanierungsstress
  • Biologischer Ansatz, einfach in Routine einbindbar

Für belastbare Wirtschaftlichkeitswerte empfehlen wir Pilotphase + Dokumentation (Räumintervalle, Beschwerden, Störmeldungen, H₂S-Messungen falls vorhanden).

Vergleich: klassisch vs. biologisch präventiv

Viele Maßnahmen greifen erst, wenn der Hotspot schon „zu“ ist. Präventive Dosierung setzt früher an.

Kriterium Mechanik/Spülung Chemie lipasanF®
Wirkprinzip symptomatisch symptomatisch ursachenorientiert & routinierbar
Kostenstruktur hoch pro Einsatz laufend / materialkritisch planbar (Routine/Pilot)
Material/Umwelt neutral/mechanisch potenziell aggressiv biologisch & materialschonend
Langfristiger Nutzen begrenzt ohne Ursache begrenzt ohne Ursache hoch bei passender Auslegung

Die passende Strategie ist meist eine Kombination: Hotspot-Prävention + gezielte mechanische Maßnahmen bei Bedarf.

Praxis: typische Einsatzbereiche

In vielen Systemen gibt es wiederkehrende Hotspots. Genau dort lohnt sich Prävention.

Zulauf & Fettschacht

Schwimmdecken und Fettdepots reduzieren

Gerade in Schächten entstehen stabile Fettschichten. Eine Routine-Dosierung kann Beläge destabilisieren und Wartung vereinfachen.

  • Räumintervalle verlängern (objektabhängig)
  • Weniger „harte“ Fettklumpen
  • Einfacher Ablauf in Ruhezeiten

Hinweis: Dosierung/Intervalle werden objektspezifisch definiert.

Pumpwerk & Leitungsnetz

Hotspots entschärfen, H₂S-Risiko senken

Sielhaut und Fettfilme begünstigen anaerobe Bedingungen. Prävention kann Geruch und Korrosionsdruck reduzieren.

  • Weniger Sielhautbildung an kritischen Stellen
  • Stabilerer Pumpbetrieb (weniger „Zusetzen“)
  • Entlastung für Betriebspersonal

Hinweis: Dosierung/Intervalle werden objektspezifisch definiert.

RÜB & Anlagenumfeld

Geruchsspitzen abfedern

Bei Stillstand/Schwankungen entstehen Geruchsspitzen. Hotspot-Dosierung kann das Risiko reduzieren.

  • Geruchsspitzen seltener (objektabhängig)
  • Weniger Beschwerden
  • Planbarer Umgang mit kritischen Zeitfenstern

Hinweis: Dosierung/Intervalle werden objektspezifisch definiert.

Sie haben einen Hotspot?

Wir helfen bei der Einordnung, wählen Dosierpunkte und definieren ein Pilot-Setup inklusive Monitoring.

Praxisvideos: So läuft es im Betrieb

Drei Praxisbeispiele aus Betrieb und Verband: Ausgangslage, Vorgehen vor Ort und was Betreiber dabei konkret beachten.

Referenz Rheinberg: Fettschacht

Betreiberbericht aus Rheinberg: Technik am Fettschacht, Belüftung/Durchmischung und praktische Handhabung im Arbeitsalltag vor Ort.

Praxis

Untertitel: Sprache im Player auswählen (falls verfügbar).

Was Sie im Video sehen

  • Anlagenkontext: Fett wird im Fettschacht gesammelt; Entsorgung/Handling verursacht Aufwand in Betrieb und Logistik.
  • Technik: Belüftung/ Durchmischung über Einbauten und Anbindung; danach Bildung einer homogeneren Emulsion statt Fettschicht.
  • Praxisnutzen: einfache Lagerung/Handhabung, kurze Einsatzzeit und Entlastung von Personalwegen im Alltag.
Transkript / Kernaussagen einblenden
Kernaussagen: Ausgangslage mit Fettschacht, technische Umsetzung (Belüftung/Anbindung), Beobachtungen im Betrieb und organisatorischer Nutzen im Alltag.

Interview: H₂S, Korrosion, Ablauf

Fachinterview aus der Praxis: warum H₂S entsteht, welche Folgen das hat und wie die Anwendung im Betrieb organisatorisch eingeordnet wird.

Praxis

Untertitel: Sprache im Player auswählen (falls verfügbar).

Was Sie im Video sehen

  • Einordnung: H₂S entsteht bei anaeroben Bedingungen und kann Korrosion, Arbeitsschutz- und Prozessprobleme verursachen.
  • Vorgehen: Dosiermengen richten sich nach Anlagenteil, Abwasser- und Fettmengen; technischer Aufwand bleibt überschaubar.
  • Prozesssicht: Fettsäuren/Glycerin werden als Nährstoff-/Kohlenstoffquelle im biologischen Prozess eingeordnet.
Transkript / Kernaussagen einblenden
Kernaussagen: Entstehung von H₂S, Auswirkungen (Korrosion/Arbeitsschutz), sowie Anwendung/Handling und prozessuale Einordnung im Betrieb.

Amperverband: Fettfang im Betrieb

Referenz aus dem Verband: Ausgangslage, Pilotaufbau mit Belüftung und Dosierung sowie Beobachtungen im laufenden Betrieb vor Ort.

Praxis

Untertitel: Sprache im Player auswählen (falls verfügbar).

Was Sie im Video sehen

  • Ausgangslage: Fett aus Kanalnetz wird im Sand- und Fettfang gesammelt und im Sammelbecken entwässert.
  • Pilotaufbau: Luftlanze zur Durchmischung, Eindosierung über IBC und definierte Ansatz-/Temperaturführung.
  • Beobachtung im Testlauf: veränderte Konsistenz nach 24/48 Stunden und Übergabe/Verwertung im Faulturm.
Transkript / Kernaussagen einblenden
Kernaussagen: Anlage/Setup, Testaufbau (Belüftung + Dosierung), Zeitverlauf der Beobachtungen und Ergebnis nach mehreren Wochen.

Sie möchten das auf Ihre Anlage übertragen?

Wir klären Hotspots und Rahmenbedingungen und leiten daraus eine passende Pilotphase/Dosierlogik ab — abgestimmt auf Infrastruktur, Last und Betriebszeiten.

Technik & Dosierung

Schneller Start, klare Routine: Dosierpunkt festlegen, Einwirkzeit nutzen, Intervall an Lastgang anpassen.

Dosierpunkt

Hotspots statt „Gießkanne“

Wir dosieren dort, wo sich Fett und Beläge tatsächlich bilden: Schächte, Zuläufe, Pumpwerke oder definierte Leitungsabschnitte.

  • Hotspot-Auswahl nach Objektgeometrie & Hydraulik
  • Manuell oder per Dosierstation möglich
  • Routine statt Sonderaktion

Anwendung

In 4 Schritten

Die Anwendung ist einfach – wichtig sind Verdünnung, Zeitfenster und Kontinuität.

  1. 1 Verdünnung typ. 1:10–1:15 (objektabhängig)
  2. 2 Einbringen am Dosierpunkt (bevorzugt in Ruhezeiten)
  3. 3 Einwirkzeit nutzen, dann normaler Betrieb
  4. 4 Intervall nach Lastgang/Temperatur feinjustieren

Wir liefern eine SOP/Anleitung passend zum Objekt.

Betrieb

Parameter & Sicherheit

Handhabung ist unkompliziert; Auslegung erfolgt objektspezifisch.

  • Materialschonend bei gängigen Kunststoffen/Metallen (objektabhängig)
  • Temperatur/Lastgang berücksichtigen
  • Pilotphase mit Monitoring empfohlen

Sie möchten Dosierpunkte klären?

Wir gehen Hotspots durch, schlagen Dosierpunkte vor und definieren ein Pilot-Setup – inkl. Checkliste fürs Monitoring.

Hinweis: Details (Mengen, Intervalle, SOP) werden objektspezifisch festgelegt.

Häufige Fragen (FAQ)

Kurz und praxisnah: Was Betreiber typischerweise wissen möchten.

Kann lipasanF® in Fettschächten und Zuläufen eingesetzt werden?
Ja. Typische Dosierpunkte sind Fettschächte, Zuläufe, Pumpwerke oder definierte Leitungsabschnitte. Die Auslegung erfolgt objektspezifisch.
Wie hängt das mit H₂S zusammen?
Fettschichten/Sielhaut können Sauerstoff verdrängen. Unter der Schicht entstehen eher anaerobe Bedingungen, in denen Sulfatreduktion begünstigt wird. Prävention zielt darauf, diese Hotspot-Bedingungen zu reduzieren.
Wie schnell sind Effekte sichtbar?
Oft zeigen sich erste Veränderungen innerhalb von Tagen bis Wochen – abhängig von Lastgang, Temperatur, Hydraulik und Ausprägung der Beläge. Eine Pilotphase mit Monitoring ist sinnvoll.
Ist die Handhabung sicher und alltagstauglich?
In Referenzen wird die einfache Handhabung betont (Dosierung als kurzer Arbeitsschritt). Lagerung/Handling erfolgen nach Produktvorgaben; wir liefern eine objektbezogene SOP.
Brauche ich zusätzlich Mechanik/Spülung?
Häufig ist eine Kombination sinnvoll: Prävention als Routine und Mechanik/Spülung gezielt, wenn ein Hotspot bereits stark belastet ist.
Kontakt aufnehmen

Sie haben Messwerte (z. B. H₂S, Beschwerden, Räumintervalle)? Das hilft bei der Pilot-Auswertung.

Kontakt & Beratung

Wir prüfen Ihre Situation, schätzen Dosiermengen & Einsparpotenziale und begleiten die Pilotphase – transparent & messbar.

Nächster Schritt: Beschreiben Sie kurz Einsatzbereich & Hotspots – wir geben eine erste Einschätzung (inkl. Dosierlogik/Pilotphase).

Tel.: +49 (0) 6152 978 938 0

  • Praxisbewährt seit 2017
  • Unterstützung per Dosierempfehlung & Pilotphase
  • Keine Umbauten nötig (manuell oder per Dosierpumpe)
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